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Christian Riethmüller tritt nach Machtkampf beim VfB Stuttgart zurück

Christian Riethmüller tritt nach Machtkampf beim VfB Stuttgart zurück

Christian Riethmüller tritt zurück: Machtkampf beim VfB Stuttgart eskaliert

Stuttgart (10. April 2024) – Großer Knall im Vereinsvorstand des VfB Stuttgart: Christian Riethmüller, Chef der Tübinger Buchhandelskette Osiander und langjähriges Präsidiumsmitglied, hat mit sofortiger Wirkung alle Ämter niedergelegt. Der Tabellendritte der Bundesliga bestätigte den Rücktritt auf seiner Website – ohne offizielle Begründung, dankte aber für sein Engagement seit Juli 2021.

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Riethmüller (ca. 44), der 2002 von Aldi Süd zu Osiander wechselte und die Expansion der Familienkette vorantrieb, war Präsidium und Aufsichtsrat der VfB AG angehörig. In einer privaten Facebook-Stellungnahme nannte er interne Gründe: „Die Art der Zusammenarbeit mit dem Präsidenten Claus Vogt und Teilen des Vereinsbeirats in den vergangenen zwei Jahren“ habe ihn enttäuscht. Er unterstützte Vogt 2019 gegen Thomas Hitzlsperger, stellte später aber fest: „Vieles von Hitzlspergers Kritik entsprach der Wahrheit.“

Hintergrund: Streitigkeiten seit Rücktritten von Martin Bizer und Susanne Schosser (Januar 2023). Riethmüller kritisierte „mangelnde Führung“ und „interne Streitigkeiten“. Die Cannstatter Kurve forderte seinen Rücktritt – doch das sei nicht primär der Auslöser, betonte er.

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Politische Kontroverse fachte die Debatte an: Als Präsidentschaftskandidat positionierte sich Riethmüller anti-AfD („extrem kritisch“) und pro-diverse Gesellschaft. Gerüchte um ein Mitgliederausschuss-Zitat (Aldi-Zeit 1999–2002) weckte Rassismus-Vorwürfe – Riethmüller wies sie zurück: „Ich stehe für eine offene Gesellschaft.“

Der VfB-Verein plant eine vorgezogene Mitgliederversammlung am 28. Juli; Riethmüller schafft damit Raum für Nachfolger. Vizepräsident Rainer Adrion wollte eine Vertrauensfrage stellen. Der Verein dankt: „Großes persönliches Engagement.“

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Machtkampf und Persönlichkeiten: ein unliebsamer News-Tag

Riethmüllers Abgang verstärkt Spekulationen um einen Machtkampf. Osiander plant derweil Umzüge, z. B. in Biberach (Oktober 2025). Für den VfB, der um Titel kämpft, ein unliebsamer News-Tag.