business-und-b2b · 1. Mai 2026
Michael Thamm verlässt die Costa Group überraschend

Michael Thamm verlässt die Costa Group
Michael Thamm, der seit über einem Jahrzehnt die Geschicke der Costa Group maßgeblich gestaltet hat, hat überraschend seinen Rücktritt als CEO bekannt gegeben. Mit sofortiger Wirkung verlässt er das Unternehmen, was in der Kreuzfahrtwelt für einen spürbaren Paukenschlag sorgt. Die Nachricht von Thamms Rücktritt wurde von vielen als unerwartet wahrgenommen, insbesondere angesichts seiner längjährigen Verdienste um die Marken Costa Cruises und AIDA Cruises.
Lies auch den Artikel EGGER Eggenfelden: Expansion stärkt regionale Produktion
Strukturreformen bei Carnival Corporation
Die Carnival Corporation, der Mutterkonzern der Costa Group, hat als Reaktion auf Thamms Abgang eine Verschlankung ihrer Führungsstruktur angekündigt. Dies bedeutet, dass die Rolle des CEO der Costa Group nicht neu besetzt wird. Stattdessen werden die Präsidenten der beiden Hauptmarken, Mario Zanetti von Costa Cruises und Felix Eichhorn von AIDA Cruises, künftig direkt an Josh Weinstein, den CEO der Carnival Corporation, berichten.
Lies auch den Artikel Selfservice: Der Schlüssel zur modernen Kundenautonomie
Ein erfahrener Manager aus Dresden verabschiedet sich
Der aus Dresden stammende Manager Michael Thamm hatte einen maßgeblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung und das Wachstum der Costa Group. Während seiner Amtszeit verantwortete er nicht nur die Geschicke von AIDA und Costa, sondern spielte auch eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Carnival Asia. Sein Abschied markiert das Ende einer Ära für das Unternehmen und wirft Fragen über die künftige Ausrichtung der Carnival Divisionen auf.
Lies auch den Artikel Neustart der Motorworld Stuttgart: Legendenhalle und neues Restaurant
Die Auswirkungen des Führungswechsels
Mit dem Abgang von Thamm und der Neustrukturierung der Führungsriege bei Carnival stehen der weltweit größten Kreuzfahrtgruppe spannende Zeiten bevor. Das Unternehmen, das über eine Flotte von 90 Schiffen und neun Reedereien verfügt, setzt auf eine gestraffte Entscheidungsfindung und direkte Berichtswege. Diese Maßnahmen sollen die Effizienz steigern und die Wettbewerbsposition in einem zunehmend anspruchsvollen Marktumfeld sichern.