EGGER Eggenfelden: Neuer Meilenstein bei der Produktionserweiterung
Eggenfelden, 8. Mai 2026 – Das EGGER-Werk in Eggenfelden, eines der Kernstandorte der EGGER Group in Bayern, feiert einen weiteren Erfolg in der laufenden Expansionsphase. Nach dem kürzlichen Start der Laminierproduktion mit der ersten Kurzlaufpresse im Schwesterwerk Markt Bibart rückt Eggenfelden in den Fokus: Hier wird bis Herbst 2026 die Kapazität für nachhaltige Spanplatten und Laminat um rund 20 Prozent gesteigert. Die Investitionen in Höhe von über 200 Millionen Euro unterstreichen die Strategie der Familienfirma, regional zu wachsen und Rohstoffe aus Recycling zu sichern.
„Eggenfelden bleibt unser Herzstück in Süddeutschland“, betont Walter Schiegl, neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats. Das Werk, seit Jahrzehnten Zentrum für hochqualitative Holzbasismaterialien, profitiert von der Übernahme der Recyclingfirma M+P Umweltdienste 2023. Dadurch steigt der Anteil recycelten Holzes auf über 50 Prozent. Aktuell laufen Upgrades in Automatisierung und Nachhaltigkeit, inklusive einer neuen Anlage für Altholzverarbeitung – ähnlich wie in Markt Bibart, wo die Presse nun läuft.
Finanziell steht EGGER stabil: Im Geschäftsjahr 2024/2025 erzielte die Gruppe 4,13 Milliarden Euro Umsatz bei 541,3 Millionen Euro EBITDA (Marge 13,1 %). Trotz Baukrisen und globaler Unsicherheiten investierte das Unternehmen 435 Millionen Euro, mit Fokus auf Eggenfelden und Bibart. „Wir schaffen Jobs und sichern Lieferketten für den deutschen Markt“, sagt Produktionsleiter Michael Egger.
Der Eggenfelden-Standort beliefert Kunden in Möbel- und Innenausbau mit ultramodernen Laminaten. Nächste Schritte: Zweite Kurzlaufpresse und erweiterte Dekoroptionen bis 2026. Die Region profitiert: Über 500 Mitarbeiter vor Ort, plus Zulieferketten. EGGER plant zudem US-Expansionen, doch Eggenfelden bleibt europäischer Hub.
Ein Blick in die Kreislaufwirtschaft von morgen
Diese Entwicklungen positionieren EGGER als Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft. Weitere Details folgen im Herbst.
