Insolvenz des Hofs Röhrkasten: Spargelbetrieb vor dem endgültigen Aus

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Bekannter Spargelhof ist insolvent: Jetzt droht sogar das endgültige Aus

Der renommierte Spargelhof Röhrkasten im Landkreis Nienburg (Niedersachsen) kämpft ums Überleben. Am 11. August 2025 tagte in Syke die Gläubigerversammlung unter starkem Polizeiaufgebot, wie „Agrarheute“ berichtet. Insolvenzverwalter Sebastian Ludolfs warnt: Gläubiger entscheiden über Immobilien- und Vermögensverwertung. Eine Betriebswiederaufnahme ist ausgeschlossen – hohe Schulden machen Fortführung unmöglich.

Spargelhof-Insolvenz: Eine Wiederaufnahme des Betriebs wird ausgeschlossen

Seit 1. Juli 2025 läuft das Verfahren. Die Spargelernte brach bereits im Mai ab, Erdbeeren endeten vorzeitig. Das Hofgelände wird nun von einem Sicherheitsdienst bewacht, um Diebstahl zu verhindern. Externe Firmen übernehmen die Abwicklung.

Landwirte sind besorgt über die Zukunft ihrer Pachtflächen

Lokale Landwirte äußern Angst um Pachtverträge. „Die Flächen sind Gold wert – was passiert jetzt?“, fragt ein Betroffener. Hohe Kosten für Spargelfolien-Entsorgung belasten die Masse zusätzlich.

Nächste Gläubigerversammlung am 27. Oktober geplant

Bis dahin sollen Vermögenswerte gesichert werden. Parallel melden sich andere Branchen in Not: Ein großer Autohändler mit 32.000 Fahrzeugen insolvent. Der Fall Röhrkasten symbolisiert landwirtschaftliche Krisen – steigende Kosten, schlechte Erträge und fehlende Nachfrage treiben Höfe in die Pleite.

Branche in Aufruhr: Mehr Insolvenzen drohen

Agrarexperten sehen Systemproblem: Energiepreise, Düngemittel und Wetterextreme zwingen mehr Betriebe in die Knie. Für Röhrkasten scheint das Ende besiegelt – ein Verlust für die Region.

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