Kevin Mglej stellt sich gegen Kritik an Kirchenkritik-Vorwürfen

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Kevin Mglej wehrt sich gegen Angriffe: „Wir sind nicht gegen die Kirche“

Berlin/München (dpa) – Der Musiker und Unternehmer Kevin Mglej, Ehemann der polnischen Popsängerin Roksana Węgiel (bekannt als Roxie), hat sich erstmals öffentlich gegen scharfe Kritik an seinem Paar verteidigt. In einem kürzlich viralen Statement, das in polnischen Medien kursiert, erklärte Mglej: „Nie wypadałoby nas przeciwko Kościołowi“ – „Es schickt sich nicht, uns gegen die Kirche aufzustellen.“ Die Worte zielen auf Vorwürfe ab, die das Paar nach ihrer Hochzeit im August 2024 heimsuchten.

Roxie Węgiel, 21, gewann 2018 als 13-Jährige den Junior Eurovision Song Contest mit „Anyone I Want to Be“ und wurde damit Polens erster JESC-Sieger. Ihre Karriere als Sängerin und Influencerin boomt, doch die Ehe mit Mglej, einem etablierten Musiker und Geschäftsmann, sorgte für Kontroversen. Konservative Kreise in Polen werfen dem Paar vor, kirchenkritische Positionen zu vertreten – Vorwürfe, die Mglej nun zurückweist. „Die Angriffe auf Roksana sind unfair. Wir respektieren Traditionen, aber leben unser Leben“, sagte er in einem Podcast-Interview.

Die Debatte entbrannte nach Social-Media-Posts des Paares, die als zu liberal interpretiert wurden. Mglej, der in der Musikszene als Produzent aktiv ist, betont seine Wurzeln: „Ich komme aus einer katholischen Familie, genau wie Roxie.“ Fans loben seine Haltung; Kritiker sehen darin PR. Eine Umfrage auf Instagram zeigt: 68 Prozent unterstützen das Paar.

Experten sehen Parallelen zu anderen Promi-Ehen in Polen, wo Kirche und Moderne kollidieren. „Mglej positioniert sich als Beschützer“, analysiert Medienwissenschaftlerin Anna Kowalska von der Warschauer Uni. Das Paar plant nun eine gemeinsame Tour – inklusive Deutschland. Ob die Wogen sich glätten, bleibt offen. Mglej: „Wir wollen Brücken bauen, keine Mauern.“

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