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stefan hoops rückt in Deutsche-Bank-Vorstand auf – potenzieller Nachfolger für Sewing
Frankfurt (dpa) – Der DWS-CEO Stefan Hoops (46) steigt zum 1. Mai 2026 in den Vorstand der Deutschen Bank auf. Der Aufsichtsrat ernannte den Investmentbanking-Veteranen zusätzlich zum Verantwortlichen für das Segment Asset Management, wie die Bank am Donnerstagabend mitteilte. Hoops bleibt parallel DWS-Chef der börsennotierten Tochter mit eigenständiger Strategie.
Kontroverse und Ausblick
Die Berufung hängt mit dem Abschied von Finanzvorstand James von Moltke (Ende Juni) zusammen. Vermögensverwaltung wird eigenes Ressort. Hoops gilt als potenzieller Nachfolger für Vorstandschefin Christian Sewing (55). „Hoops bringt frischen Wind aus dem Investmentbereich“, lobt eine Bankkreise-Quelle.
Erfüllte Versprechen und Vision
Seit 2022 leitet Hoops die DWS (ca. 1 Billion Euro Volumen). Er erfüllte Versprechen: 2025-Zahlen zeigen höheren Gewinn, bessere Effizienz und eine Sonderdividende in Aussicht. Dennoch umgab ihn eine Kontroverse zu Beginn: Er räumte „überschwängliches Marketing“ für grüne Investments ein, nach Greenwashing-Vorwürfen gegen seinen Vorgänger Asoka Wöhrmann.
Strategie für die Zukunft
In Interviews warnt Hoops vor US-Giganten und geopolitischen Shifts: „Europäische Privatanleger kaufen vierfach mehr EU-Aktien.“ Auf LinkedIn distanzierte er sich von „Anti-Woke“-Rhetorik à la Zuckerberg: „Keine Rückkehr zur ‚Wolf-of-Wall-Street‘-Ära – Null-Toleranz bei Belästigung.“
neue personalpolitik und Herausforderungen
Neue Personalpolitik: Hoops genehmigt externe Einstellungen selbst und priorisiert interne Förderung – ähnlich dem Sewing-Modell. Sein Profil umfasst Erfahrungen bei Lehman Brothers, der Unternehmensbank der Deutschen Bank und als Fitness-Enthusiast mit breiten Schultern.
Analysten sehen Hoops als Stabilisator: „Er verbindet DWS mit dem Kern der Deutschen Bank.“ Die Sewing-Nachfolge bleibt Spekulation, doch der Aufstieg signalisiert Kontinuität in unsicheren Zeiten. Die DWS-Aktie stieg leicht.
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